Unser Bio-Gemüse zeugt von unserem Engagement

Unsere Ausbildung an der Universität für Bodenkultur sowie unsere stetig wachsenden Erfahrungen mit biologischer Landwirtschaft garantieren Ihnen erstklassige Produkte. Hier erzählt unser junges Gemüse ein wenig über das Leben auf dem Biohof Bubenicek Meiberger.


Tomate Zeichnung


Tomate

Ich wachse sehr gerne unter einem schützenden Dach, das den Regen von meinen Blättern fern hält. Trotzdem kann ich mir jeden Abend den Gesang der Nachtigall und das Quaken der Frösche im benachbarten Graben anhören. Dort soll es auch Biber und Eisvögel geben. Aus der anderen Richtung höre ich das leise Brummen des Motors aus der Biogas-Anlage. Verschiedene pflanzliche Materialien – so zum Beispiel Gras aus den Marchauen –  werden hier von Mikroorganismen fermentiert. Das entstehende Methan wird im Motor zu Strom und Wärme verwandelt, die mich in den kalten Frühlings- und Herbstnächten wärmt. Was dabei übrig bleibt, ist wertvoller Dünger.


Zeichnung rote Rübe


Rote Rübe

Ich stecke zur Hälfte in der Erde und beobachte die Bodenlebewesen, wie sie Pflanzenreste zerlegen und sich davon ernähren. Je kleiner die Stücke, desto winziger sind auch die Tiere, die daran arbeiten: Asseln, Tausendfüßler, Regenwürmer, Insektenlarven, Milben, Springschwänze, Fadenwürmer und Einzeller. Zusammen mit den räuberischen Lebewesen wie Spinnen und Hundertfüßlern ergeben sie eine enorme Masse. Die Lebewesen unter der Erde sollen ein Vielfaches aller Menschen und Tiere über der Erde wiegen. Was sie ausscheiden, ist meine Nahrung. Zu meinen Lieblingsspeisen gehört Regenwurm-Mist. Mein Bio-Bauer sorgt dafür, dass genug Nahrung in dieser dunklen Welt vorhanden ist, indem er Ernterückstände einarbeitet. Für eine Extraportion Stickstoff sorgen die Schmetterlingsblütler (z.B. Klee und Luzerne), die alle vier Jahre hier wachsen dürfen. Die symbiotischen Bakterien in ihren Wurzelknöllchen sind in der Lage, den Luftstickstoff im Boden zu binden.


Zeichnung Gurke


Gurke

Ich werde auf diesem Betrieb schon seit zwei Jahrzehnten nach einem alten Rezept der tschechischen Vorfahren der Besitzer zu Essiggurken verarbeitet. Seit einigen Jahren schwimme ich auch gerne in einer milchsauren Salzlake (sehr gesund!) und erst seit Kurzem bin ich als Senfgurke zu haben – mild oder pikant. Auch meine Kollegen Rote Rübe, Sellerie, Mais, Paprika und Chili werden im hofeigenen Verarbeitungsraum sorgfältig in Gläser gefüllt. Die jüngste und größte Herausforderung sind die Jalapeno-Chilis, die vor dem Einlegen entkernt werden müssen, sodass sie auch von Nicht-Spezialisten genossen werden können. Die Energie, mit der wir eingekocht werden, stammt aus der Biogas-Anlage.


Zeichnung Selerie


Sellerie

Ich bin ja leider nur eine Randerscheinung gegenüber den Kartoffeln, von denen jährlich etwa 7 Hektar angebaut werden. Außerdem wechseln sich Kleegrasmischungen, Weizen, Roggen, Gerste, Mais und Rüben in der Fruchtfolge ab. Vom Mais habe ich gehört, dass er manchmal auf einem Acker in der March-Au stehen darf – wie schön! Mitten im Naturreservat. Die Gelsen können ihm ja nichts anhaben, aber die Wildschweine lieben leider Maiskolben über alles – noch dazu, wenn er biologisch ist. Zum Glück bleibt mir dieses Schicksal erspart. Mich pflanzt mein Bauer nur auf höher gelegenen Äckern. Dort soll einmal die Donau in das Meer gemündet sein und mit ihren Ablagerungen eine Terrasse hinterlassen haben, auf der es sich wunderbar wachsen lässt.


Zeichnung Paprika

Paprika

Ich als Feingemüse werde ja von vielerlei Getier bedroht, am meisten fürchte ich mich vor Nacktschnecken. Meine Nachbarinnen, die Melanzanis, sind aber viel ärmer dran als ich: sie sind die Lieblingsspeise von Spinnmilben und Blattläusen. Gottseidank gibt es nette Tiere wie Raubmilben und Schlupfwespen, die uns von diesen Quälgeistern befreien. Die Tomatenpflanzen schwärmen von Raubwanzen mit dem klingenden Namen „Makrolophus“- die fressen alles, was ihnen vors Maul kommt, auch Weiße Fliegen und Minierfliegenlarven. Die Gurken fühlen sich sehr wohl mit den verschiedensten Arten von Raubmilben. Diese halten nicht nur die Spinnmilben in Schach, sondern auch die kleinen schwarzen Thripse. Durch deren Bisse würden sich die schönen schlanken Gurken in alle Richtungen krümmen. Damit nichts aus dem Ruder läuft, wird unsere Bäuerin von einem Nützlings-Spezialisten beraten (die Schädlinge hassen ihn!).



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